Die persönliche Freiheit zu finden, ist gar nicht so leicht, wie es sich zunächst anhört. Meist schlendern wir durch unser Leben und funktionieren so, wie es von uns erwartet wird. Die amerikanische Psychotherapeutin Virginia Satir hat das Modell der 5 Freiheiten erstellt, welches zum Ausdruck bringen soll, dass wir in unserem Leben die Wahlfreiheit haben, uns immer neu zu entscheiden und es an uns selbst liegt dies zu nutzen oder nicht. Ich finde die “5 Freiheiten” sehr nützlich, da man sich viel zu selten mit seinen eigenen Freiheiten und dem aktuellen Augenblick beschäftigt. Ich habe mir die 5 Freiheiten sogar ausgedruckt und an meine Tür geklebt 🙂 So werde ich immer wieder daran erinnert.

DIE FÜNF FREIHEITEN (Virginia Satir)

1. Ich bin frei, indem ich sehe und höre, was im Moment da ist

(Ich bin befangen, wenn ich meine Wahrnehmung an meine und an die Erwartungen anderer anpasse)

2. Ich bin frei, indem ich zu meinen Gefühlen stehe

(Ich bin befangen, indem ich Gefühle vortäusche, die ich im Moment gar nicht habe)

3. Ich bin frei, indem ich um das bitte, was ich brauche

(Ich bin befangen, indem ich auf Erlaubnis warte)

4. Ich bin frei, indem ich Verantwortung übernehme

(Ich bin befangen, indem ich Verantwortung anderen überlasse)

5. Ich bin frei, indem ich eigenverantwortlich Risiken eingehe

(Ich bin befangen, indem ich Sicherheit etwas Neuem grundsätzlich vorziehe)

Nun also meine Frage: Wie frei bist du?